Es ist nicht die Frage woher wir kommen, sondern

Woher kommt Gott ?


(An) Was glaubst Du ?  

  tolerant, kulturell, humanistisch, sozial
  religiös, moralisch, wissenschaftlich
  politisch, wirtschaftlich, kapitalistisch
Motivationsbedarf?

(An) Was ich glaube, kann ich Dir sagen:

Im Folgenden erlaube ich mir so zu denken, wie es mir in die Wiege gegeben wurde und mit dem Wort "Gott" immer die höchste Instanz jeder Religion zu bezeichnen. Ich wähle diesen Begriff also nur aus reiner Gewohnheit.

  1. Jedwede Form des Konflikts entsteht ausnahmslos durch Irrtum. Einer kann sich nicht richtig formulieren und erntet Spott. Der andere will provozieren und erntet Aggression.
  2. Jedwede Form der Religion ist ausnahmslos gut für Mensch und Tier. Sei es das Christentum, der Islam, der Buddhismus, das Judentum, … (die ich vergass moegen mir mitteilen).

Religion ist der Glaube an eine Weltanschauung, erdacht und gegeben von hoher Instanz nicht menschlicher Natur, die das Individuum respektiert und die Gemeinschaft schützt. Der Glaube an Gott, Allah, Buddha, Jesus Christi, … (diese "Wesen" interessieren sich weder für Nennung noch Benennung) hat als einziges Ziel das friedliche Zusammenleben der Menschheit!

Wenn etwas so wunderbares wie Gott, etwas so wunderbares wie den Menschen erschafft, wird es auch Sorge um dessen Fortbestand tragen. In der Informatik macht man das mit Sicherheitskopien und Sicherungssystemen. Aber "Gott" ist kein Informatiker, es ist "nur" allmächtig, weshalb sich seine Erfindung selbst kopiert und dabei auch noch verbessert.

Anmerkung: Pessimisten und Zweifler sprechen auch von Verschlechterungen.

Aber selbst die Wissenschaft (sorry für den ironischen Unterton, das ist nur Humor) bestätigt das Überleben und den Fortbestand "des Besseren". Gottes Sicherheitssystem verhindert versehentliche und bewußte Vernichtung: Töte nicht, stehle nicht, beneide nicht, … oder einfach: Liebe die anderen, nicht mehr, aber auch nicht weniger als Dich selbst!

 

Die Menschheit ist noch nicht in der Lage das gesamte Spektrum zwischenmenschlicher Abläufe auf einmal zu begreifen und umzusetzen, und hat das spätestens vor 2000 Jahren erkannt. Unser Gehirn hat sich seitdem kaum weiterentwickelt. Durch Schrift und Sprache hat sich unser Wissen vervielfältigt, nicht jedoch die Fähigkeit komplizierte Zusammenhänge zu verstehen. Wir sind zwar auch intelligenter geworden, aber diese unglaubliche Menge an Informationen zu merken und erst recht zu nutzen liegt noch in weiter Ferne.

Vielleicht hilft uns der Computer dabei, mit dem Internet scheint ein erster Schritt getan. Sowohl die Freiheit der Meinung und Gedanken, als auch Toleranz und Verständnis werden geradezu explosionsartig gefördert und gefordert. Wenn wir es schaffen, das angesammelte Wissen der vergangenen Jahrhunderte zu verwalten und weltweit zu nutzen, wird sehr viel Gutes entstehen und die Menschheit hat es zumindest vorübergehend geschafft. Wissen und die Nutzung dessen ist gut. Und durch Transparenz schwindet Angst und Feindschaft und entsteht Vertrauen und Freundschaft. Was danach kommt vage ich nicht einmal zu vermuten.

Der Glaube, fast egal an was, hilft jungen Menschen den gerade erst begonnenen Weg durch das Leben sorgenfrei zu gehen, mittelalten Menschen die Orientierung nicht zu verlieren und den richtigen Weg zu finden, und alten Menschen schließlich, das Altern und Sterben als Teil ihres erfüllten Lebens zu begreifen.

Jede Kultur, jedes Volk hat das auf individuelle und eindrucksvolle Art gelöst. Indianer glauben an Manitu, den Gott der Natur, Moslems an Allah, den Barmherzigen, Hindus an Crisna und Majas an die Sonne.

Wertezerfall

Wo kein Glaube, auch keine Werte. Aber ohne Werte auch kein Glaube. Die Gründe für den Wertezerfall sind im schwindenden Glaube an die Elterngeneration zu finden.

  • Abbau der Großfamilien: Es ist einfacher sich gegen wenige zu stellen. Vielen gleichen Ansichten muss man eher glauben schenken.

Was uns (Deutschland, Europa, Amerika) fehlt, ist der uralte traditionelle Glaube an Weisheit und Werte der Alten. Sogar in unserem Bundestag gibt es einen Ältestenrat. Aber wir, das Volk, hören nicht mehr auf unsere Alten. Warum? Weil wir sie nicht mehr hören. Wo sind sie denn? Wir treffen sie nicht auf der Arbeit, nicht in der Freizeit, sie sind nicht im Fernsehen und auch nicht in der Zeitung.

Alte Menschen, also Menschen mit viel Erfahrung, bitte melden, wir brauchen Euch!

Ich rufe hiermit nicht nur aber vor allem ältere Menschen zum mitmachen auf. Lasst uns an Eurer Weisheit teilhaben und schreibt von Eurer Lebenserfahrung. Der Mensch glaubt und befolgt was er mag und kennt. Also schreibt so viel wie möglich. Es muss sich nicht um hochgeistige Wissenschaft handeln. Weisheiten kommen gerne heimlich und leise daher.

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